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1053
Politik und Weltgeschehen
- 18. Juni - Schlacht von Civitate. Die Normannen erzwingen die Anerkennung ihrer Besitztümer durch den Papst in Italien
- 11. Juli - Shirakawa (Kaiser), 72. Kaiser von Japan († 1129)
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ko:1053년
Kategorie:1053
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Schlacht von CivitateBei der Schlacht von Civitate am 18. Juni, 1053 besiegte die normannische Armee das päpstliche Heer von Papst Leo IX.
Hintergründe
Die Normannen zogen ins südlichen Italien ein und folgten somit der Schenkung von Aversa aus dem Jahr 1030. Das alarmierte den Papst. Im Jahr 1052 traf sich Leo IX. mit Heinrich III. in Sachsen um die "Normannenplage" zu besprechen und um Heinrich um Hilfe zu bitten. Die Hilfe wurde ihm jedoch verweigert was in weiterer Folge einen Keil zwischen die deutschen Kaiser und dem Papstum trieb und so kehrte Leo im März 1053 nach Rom zurück. Im Schlepptau hatte er lediglich 700 schwäbische Infantristen und ca. 2000 Mann aus der Bevölkerung von Italien und der Lombardei aus dem Süden. Er bemühte sich daher um eine Allianz mit dem Kaiser von Byzanz, welche auch gelang und so zog er zuversichtlich gegen die Normannen nach Süden Richtung Siponto. Die Normannen versperrten ihm aber den Weg zun den Byzantinern und so trafen sich die Heere am Fluß Fortore, nordwestlich von Foggia.
Die Schlacht
Die normannische Armee war zahlenmäßig weit unterlegen als das Heer das Papstes und so suchten sie erstmals ihr Heil in Verhandlungen, die aber vom Papst in großer Zuversicht auf das baldige Erscheinen der Byzantiner unter Argyrus sofort abgebrochen wurden und so griff das Heer am 18. Juni 1053 den Papst an.
Der Papst konnte sein Heer auf ca. 6.000 Männer erweitern und die Normannen brachten es lediglich auf ca. 3.500 die meisten jedoch zu Pferd und schwer bewaffnet.
Die Normannen teilten sich in 3 Blöcke. Jeder Block wurde von einem der herrschenden normannischen Grafen kommandiert. Das Zentrum von Richard von Aversa, der rechte Flügel von Humphrey von Hauteville und der linke von Robert Guiscard, dem Bruder Humphreys. Die päpstliche Armee wurde von Geoffrey, Herzog von Lorraine und Rudolf von Benevent kommandiert. Der Papst selbst beobachtete die Schlacht von Civitate aus.
Die normannische Kavalarie ritt den Hügel hinunter auf die Ebene vor der Stadt um einen gemeinsamen Ansturm der schweren Kavalarie auf die Haupstreitmacht des Papstes durch zu führen. Dieser Schachzug gelang auch und so verblieben dem Papst nur noch die schwäbischen Söldner. Paralellen zur Schlacht von Hastings wo Harald II. nur noch seine Huscarls blieben sind durchaus angebracht. Rober Guiscard tat sich auch als großer Kämpfer hervor, wurde er doch der Legende nach sogar drei mal vom Pferd gezogen und kämpfe sich immer wieder zurück. Auch finden wir auffällige Gleichnisse zu Wilhelm dem Eroberer, denn auch er mußte drei mal in den Sattel zurück! Die Schwaben waren nun aber hoffnungslos verloren und wurden Mann für Mann nieder gemacht.
Der Papst selbst wurde gefangen genommen und mußte während seiner 9 monatigen Gefangenschaft in Benevent nun die Grafen der Normandie als rechtmäßige Herren über die von ihnen eroberten Gebiete anerkennen. Alle Grafen erhielten ihre Reiche vom Papst als Lehen. Wie die Gefangennahme von statten ging ist nicht ganz klar. Einerseits wurde berichtet, dass sich der Papst selbst ergab um dem Tod zu entgehen, andere Seiten berichten wieder, dass ihn die Stadt ausgeliefert hat um nicht geschliffen zu werden.
Papst
Papst (v. griech.: pappas, Vater; v. lat.: papa, Papa, Vater) ist der religiöse Titel für das Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche (auch: Heiliger Vater oder Santo Padre).
Römisch-Katholischen Kirche
Unter der Bezeichnung Heiliger Stuhl agiert der Papst sowohl allein, als auch zusammen mit der Kurie international als nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt und vertritt zugleich den Vatikanstaat (als staatliches Völkerrechtssubjekt), dessen Staatsoberhaupt er ist.
Der aktuelle Papst ist Benedikt XVI., der am 19. April 2005 in dieses Amt gewählt wurde.
Seit 1871 residiert der Papst im Apostolischen Palast neben dem Petersdom. Kathedralkirche des Papstes ist die Lateranbasilika. Der Papst-Thron wird auch Kathedra Petri genannt.
Geschichte
Kathedra Petri)]] Der Papst ist nach katholischer Auffassung und der einiger anderer christlicher Kirchen Nachfolger des Apostels Petrus, der von diesen Kirchen als erster Bischof von Rom angesehen wird und vermutlich um das Jahr 67 in Rom den Märtyrertod erlitten hat. Einige Kritiker und einige Historiker bezweifeln jedoch, dass er je dort war.
Begründet wird dieser Anspruch mit einer Stelle aus dem Matthäus-Evangelium der Bibel (Kapitel 16, Vers 18-19), die wie folgt lautet (Einheitsübersetzung):
Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Und dir will ich geben die Schlüssel über das Himmelreich. Was du auf Erden bindest, soll im Himmel gebunden sein. Und was du auf Erden lösest, soll im Himmel gelöst sein.
Umstritten ist, ob der 1. Clemensbrief aus dem Jahre 98 bereits eine Vorrangstellung der Gemeinde von Rom dokumentiert oder als brüderliche Ermahnung unter Gleichberechtigten anzusehen ist. In diesem Brief an die Gemeinde von Korinth fordert der damalige Bischof von Rom, Clemens, von den Korinthern die Rücknahme von abgesetzten Presbytern. Er nimmt Bezug auf das Martyrium der Apostel Petrus und Paulus in Rom.
In der römisch-katholischen Kirche stammt die erste bekannte Verbindung des Titels "Papst" mit dem Bischof von Rom aus der Zeit des Marcellinus (†304), der in der Grabinschrift des Diakons Severus so bezeichnet wird. Bischof Siricius von Rom (385–399) bezeichnet sich als Erster amtlich als papa, als ausschließliche Amtsbezeichnung für den Bischof von Rom wird der Begriff von Gregor I. (590-604) gesetzlich festgeschrieben.
Vorher (ab dem 3. Jahrhundert) war es eine Ehrbezeichnung für Bischöfe, Patriarchen und Äbte vor allem im Orient – da die koptische Kirche bereits seit dem Konzil von Chalcedon 451 (vor Gregor) nicht mehr zur gleichen Kirche wie die lateinische gehört, führt ihr Oberhaupt ebenfalls den Titel Papst.
Seit Leo I. (Bischof von Rom 440 bis 461) führt der römische Papst die Bezeichnung „Pontifex Maximus“, den bis zu Kaiser Gratian der römische Kaiser als oberster römischer Priester trug (mögliche Etymologien unter anderem: Oberster Brückenbauer oder Pfadbahner).
Im Mittelalter ergab sich des Öfteren die Situation, dass es mehrere Päpste gleichzeitig gab, da zu Lebzeiten eines bereits kanonisch gewählten Papstes ein Gegenpapst eingesetzt wurde. Dazu kam es, weil sich zum Beispiel das Kardinalskollegium spaltete, der Kaiser oder römische aristokratische Familien in die Papstwahl eingriffen. Solche Eingriffe sind inzwischen unter Androhung der Exkommunikation verboten. Außerdem kam es im 14. Jahrhundert zur Verlegung der Residenz nach Avignon und zum großen Schisma (siehe Avignonesisches Papsttum und Abendländisches Schisma).
Im 15. Jahrhundert gewann der Konziliarismus an Auftrieb, der aber bald zurückgedrängt wurde.
Titel
Die Titel des Papstes lauten:
- Bischof von Rom
- Stellvertreter Jesu Christi auf Erden (Vicarius Christi)
- Nachfolger des Apostelfürsten (gemeint ist Petrus; beide Titel haben kirchenrechtlich keine Konsequenzen und spiegeln nur religiöse Aspekte wider)
- Oberster Priester der Weltkirche (Ehrentitel, der seine Stellung in der Liturgie regelt, gerade wenn Patriarchen konzelebrieren.)
- Oberster Brückenbauer (Pontifex maximus) (Geht zurück auf den Titel Pontifex Maximus im römischen Reich)
- Patriarch des Abendlandes
- Primas von Italien (ein Ehrenvorrecht, Primatentitel sind in der Rechtstellung aufgehoben)
- Metropolit und Erzbischof der Kirchenprovinz Rom (wie alle Erzbischöfe übt er eine Art Supervision über die Bischöfe der umliegenden Diözesen aus)
- Souverän des Staates der Vatikanstadt (der weltliche Titel des Papstes)
- Diener der Diener Gottes (ein Titel, den sich Papst Gregor der Große gegeben hat. Lateinisch: servus servorum dei)
Insignien
Vatikanstadt nicht mehr getragen]]
Die päpstlichen Insignien bestehen aus
- dem Papstthron
- der Papstkrone (Tiara). Papst Paul VI. war bislang der letzte Papst, der mit der Tiara gekrönt wurde. 1964 legte er die Tiara ab. Seine Nachfolger verzichteten fortan auf eine Krönungszerememonie, führten die Tiara aber weiterhin in ihrem persönlichen Wappen. Papst Benedikt XVI. ersetzte die Tiara in seinem persönlichen Wappen durch eine einfache Bischofsmitra mit drei goldenen, in der Mitte verbundenen Ringen.
- dem päpstlichen Hirtenstab (Ferula)
- dem Fischerring (anulus piscatoris)
- dem Pallium
- sowie einigen liturgischen Gewändern
Kleidung
Reisebekleidung und Alltagskleidung: Jeder Papst trägt sein eigenes Wappen auf den Gürtel gestickt. Der sog. Mantello ist ein roter Mantel für kaltes Wetter. Wie jeder Bischof trägt auch der Papst ein Pileolus. Im Laufe der Zeit hat sich die Bekleidung des Papstes zum Teil grundlegend verändert.
Bis auf die Papstkrone sind die päpstlichen Insignien spezielle Varianten der bischöflichen Insignien.
Kirchenrecht
Wahl
Zum Papst kann nach dem Kirchenrecht jeder getaufte männliche Katholik gewählt werden; es gibt keine näheren Bestimmungen außer der, daß er unverheiratet sein muss. Allerdings war der letzte nicht als Kardinal gewählte Papst Urban VI. im 14. Jahrhundert (1378). Der Papst wird im Konklave, einer Versammlung aller Kardinäle, die zum Zeitpunkt des Todes des Vorgängers jünger als 80 Jahre sind, auf Lebenszeit gewählt. Das Konklave wird jeweils in der Sixtinischen Kapelle (la cappella sistina) abgehalten. 1996 wurde mit der Konstitution Universi Dominici Gregis die früher geforderte Zweidrittelmehrheit plus eine Stimme ab dem 33. erfolglosen Wahlgang durch eine absolute Mehrheit ersetzt. Ist der Gewählte kein Bischof, oder ist er gar nur Laie, wird er noch im Konklave zum Bischof von Rom geweiht, so dass er dann Papst werden kann.
Nach (römisch-katholischem) kirchlichem Recht ist der Papst, wie alle Bischöfe, immer ein Mann. Ob es die in verschiedenen Überlieferungen erwähnte Päpstin Johanna tatsächlich gegeben hat, ist historisch nicht gesichert.
siehe auch: Sedisvakanz, Konklave
Namensgebung
Nach der erfolgten Wahl wird der neue Papst gefragt, welchen Namen er annimmt. Die Namenswahl unterliegt der freien Entscheidung des Papstes. Aus der Wahl des Namens versuchen Beobachter politische Ziele des neuen Papstes abzuleiten, indem die charakteristischen Eigenschaften von vorherigen Päpsten sowie Heiligen dieses Namens untersucht werden. So war der Name Pius vom Ende des 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts der mit Abstand am häufigsten gewählte Name. Seit dem Tod von Pius XII. (1958) wurde er jedoch nicht mehr gewählt, da diesem Papst oft Untätigkeit gegenüber dem Holocaust vorgeworfen wird. Zudem verkörperten viele Päpste dieses Namens die besonders konservativen Kräfte der Kirche, wie Pius IX. mit dem Syllabus Errorum und Pius X. mit dem Antimodernisteneid. Ein Papst, der sich heute Pius nennen würde, gälte daher von Anfang an als sehr konservativ. (Lucian Pulvermacher, das Oberhaupt der ultrakonservativen True Catholic Church, hat sich den Namen Pius XIII. gegeben.)
Päpste können Namen annehmen, die die latinisierte Form ihres bürgerlichen Namens darstellen (Hadrian VI. = Adrian Florisz, Marcellus II. = Marcello Cervini), was jedoch seit dem 16. Jahrhundert nicht mehr vorgekommen ist. Viele Päpste nehmen die Namen bedeutender Vorgänger an (Leo, Gregor) oder auch jene von Heiligen (z. B. Paul VI. nach dem Apostel Paulus). Andere gehen nach der Bedeutung der Namen (Pius = fromm; Innozenz = unschuldig). Einige Päpste wählen ihren Namen aus persönlichen Gründen (Johannes XXIII. zu Ehren seines Vaters).
Ursprünglich behielten die Päpste nach der Wahl ihren bürgerlichen Vornamen. Der erste Papst, der seinen Namen änderte, war Johannes II. im Jahr 533. Er hieß eigentlich Mercurius und wollte als Papst nicht den Namen eines heidnischen Gottes tragen. Jedoch blieb die Annahme eines neuen Namens bis zum Ende des 1. Jahrtausends eine Ausnahme.
Der erste Papstname, der wiederholt verwendet wurde, war Sixtus (257). Seitdem werden die Namen, die mehrfach vergeben werden, wie Herrschernamen mit römischen Ziffern versehen. Die Päpste der Antike und des Frühmittelalters trugen jedoch häufig Namen, die kein zweites Mal in Gebrauch kamen. Einige der antiken Namen (Clemens, Pius) wurden ab dem Hochmittelalter und damit dem Aufkommen der Namenswahl wieder aufgegriffen.
Johannes Paul I. wählte in Erinnerung an seine beiden Vorgänger den ersten Doppelnamen der Papstgeschichte. Zugleich ist dies der erste neue Papstname seit Lando (913-914). Nachdem er nach 33 Tagen im Amt starb, wählte sein Nachfolger Karol Wojtyła ebenfalls diesen Papstnamen und wurde Johannes Paul II. genannt. Der Name des derzeitigen Papstes Benedikt XVI. nimmt Bezug auf Benedikt XV. (1914-1922), der vergeblich versuchte, den Ersten Weltkrieg zu verhindern bzw. zu beenden, sowie auf den Mönchsvater und Patron Europas, Benedikt von Nursia.
Rücktritte
Päpste werden grundsätzlich auf Lebenszeit gewählt, das Kirchenrecht sieht aber auch ausdrücklich die Möglichkeit eines Rücktritts vor:
:Falls der Papst auf sein Amt verzichten sollte, ist zur Gültigkeit verlangt, dass der Verzicht frei geschieht und hinreichend kundgemacht, nicht jedoch, dass er von irgendwem angenommen wird. (Can. 332 — § 2. CIC)
Es gibt mehrere Beispiele von Rücktritten in der Geschichte der römischen Päpste: Der bekannteste dürfte der Rücktritt Coelestins V. im Jahr 1294 sein. Papst Gregor XII. wurde im Zuge des Konzils von Konstanz zum Rücktritt gezwungen. Benedikt IX. war ganze drei Mal Papst, trat dreimal zurück (1044, 1045, 1048) zu Gunsten seiner Verwandten. Die fromme Legende, es wäre bis jetzt nur ein Papst zurückgetreten (Coelestin V.), ist historisch nicht haltbar und widerlegt. Der am 2. April 2005 verstorbene Papst Johannes Paul II. lehnte noch in seinen letzten Lebenswochen einen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen ab.
Er begründete dies damit, dass er „sein Kreuz tragen“ und Christus im Leiden nachfolgen wolle. Auch Jesus sei nicht vom Kreuze gestiegen. Insbesondere in westlichen Gesellschaften wurde er dafür kritisiert; einige nehmen an, dies sei auf eine Tabuisierung des öffentlichen Leidens und Sterbens in westlichen Gesellschaften zurückzuführen.
Stellung und Kritik
Der universale Primatsanspruch des Bischofs von Rom entwickelte sich im Lauf des ersten Jahrtausends und gipfelte im Dictatus Papae von 1075. Der Papst gilt in der römisch-katholischen Kirche als oberster Herr der Gesamtkirche und Stellvertreter Christi auf Erden – ein Anspruch, der, abgesehen von den Unierten Kirchen, von allen übrigen Kirchen nicht anerkannt wird.
Das erste Vatikanische Konzil (1869 – 1870) erhob die Glaubensüberzeugung, der Papst sei, wenn er ex cathedra spricht, in Glaubensfragen unfehlbar, zum Dogma. Auch dieser Anspruch wird von den übrigen Kirchen abgelehnt; als Folge entstand zudem die Alt-Katholische Kirche. Ausdrücklich angewendet wurde das Unfehlbarkeitsdogma seit 1870 ein einziges Mal, 1950 bei der Formulierung des Dogmas von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Enzykliken und Lehrschreiben des Papstes sind für die römisch-katholische Kirche zwar bindend, aber nicht ohne weiteres als unfehlbare Lehrentscheidungen anzusehen. Die theologische Diskussion hierüber ist nicht abgeschlossen.
In der Alten Kirche gab es fünf maßgebliche Patriarchen (in der Reihenfolge des durch ökumenische Konzile definierten Ehrenvortritts):
# den Bischof von Rom
# den Bischof von Konstantinopel (seit Chalcedon im gleichen Rang wie Rom, aber im Vortritt nach Rom, da Rom älter ist)
# den Bischof von Alexandria
# den Bischof von Antiochia
# den Bischof von Jerusalem
Damals schon galt unter einigen Christen der römische Bischofssitz als „primus inter pares“, da Rom die Hauptstadt des Römischen Reiches war und die Kirche von Rom insbesondere durch die Gräber der „Apostelfürsten“ Petrus und Paulus als verehrungswürdig angesehen wurde. Der Kirchenhistoriker Eusebius von Caesarea († 339) notiert das Martyrium von Petrus und Paulus in Rom, als sei es eine in der ganzen Kirche bekannte Tatsache. Irenäus von Lyon († um 202) gibt die römische Ortstradition wieder, wonach das römische Bischofsamt sich in direkter Nachfolge vom Apostel Petrus herleite, der der erste Vorsteher (episkopos) der römischen Christengemeinde gewesen sei. Aber auch das Patriarchat von Antiochia beruft sich darauf, dass Petrus (bevor er nach Rom gegangen sei) dort der erste Bischof war (seit dem Jahr 38). Ebenso führen sich die übrigen Patriarchate (und einige weitere östliche Bischofssitze) auf einen Apostel zurück. Ob Petrus überhaupt jemals in Rom gewesen ist, ist unter Historikern umstritten.
Die römische Petrustradition ist historisch nicht ausgeschlossen, war aber in den ersten Jahrhunderten kein wichtiges Thema. Für die Anwendung von Matthäus 16,18 auf die Bischöfe von Rom als Petrusnachfolger findet sich das früheste schriftliche Zeugnis bei Papst Damasus I. im 4. Jahrhundert. Dort wird auch die römische Kirche erstmals exklusiv als "sedes apostolica" (apostolischer Stuhl) bezeichnet - eine Sonderstellung, die von den übrigen Patriarchaten nicht anerkannt wird. Durch die Teilung des Römischen Reiches wurden aber die monarchischen Tendenzen des einzigen westlichen (lateinischen) Patriarchensitzes weiter begünstigt.
Scharfe Kritiker sehen im Papsttum die Fortsetzung des Machtanspruchs des alten Roms. Die Konstantinische Wende rief einen völlig anderen Menschenschlag als den bisherigen an die Spitze der noch jungen Kirche. Während in den ersten Jahrhunderten Christen noch grausam verfolgt wurden und zum Christsein außerordentlich viel Mut gehörte, war nun das Christentum Teil der kaiserlichen Machtpolitik geworden und bot begehrenswerte (weil gut bezahlte und einflussreiche) Ämter. Die römische Kirche hatte im Westen die traditionelle Vorherrschaft Roms übernommen. Versuche, sie auf die übrigen Patriarchate auszudehnen, scheiterten jedoch. In der Folge setzte sich das Papsttum in Westeuropa mehr und mehr auch als weltlicher Herrscher durch.
Eine Stellvertreterschaft Gottes, die aus der Bibel nicht stichhaltig abzuleiten sei, habe ihr Vorbild dagegen im römischen Kaisertum. So war der Papst im Hochmittelalter in geistlichen und weltlichen Fragen Gebieter über Könige und Völker, was sich jedoch ab dem 14. Jahrhundert immer weniger durchsetzen ließ. Auch auf religiösem Gebiet kam es im Spätmittelalter zu einer immer stärkeren Diversifikation, wobei die Kirche allerdings hart gegen Andersdenkende in ihrem Machtbereich vorging.
Literatur
- Ludwig Ring-Eifel: Weltmacht Vatikan. Päpste machen Politik., Pattloch Verlag München 2004, ISBN 3629016790
- Horst Fuhrmann: Die Päpste, Beck, 2004, ISBN 3406510973
- Horst Herrmann: Die Heiligen Väter. Aufbau-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3746681103
- Georg Schwaiger: Papsttum und Päpste im 20. Jahrhundert. Von Leo XIII. zu Johannes Paul II.,C.H. Beck Verlag 1999, ISBN 3406448925
- Georg Denzler: Das Papsttum, C.H. Beck Verlag 1997, ISBN 3406418651
- Ludwig Freiherr von Pastor: Die Geschichte der Päpste, Freiburg im Breisgau 1928, 15 Bde.
Weblinks
- [http://www.katholisch.de/9000.htm Katholische Kirche im Internet: Der Papst]
- [http://www.ikvu.de/papst/ IKvu-SPECIAL: Papstamt und Petrusdienst]
- [http://www.requiem-projekt.de Datenbank zu den Grabmälern und Karrieren der Päpste in Renaissance und Barock]
- [http://dmoz.org/World/Deutsch/Gesellschaft/Religion_und_Spiritualit%c3%a4t/Christentum/Glaubensrichtungen/Katholische/Personen/P%c3%a4pste/ Open Directory Project: Päpste]
- [http://papst.jesus.ch/ Papst Special auf jesus.ch]
- [http://www.theologie-systematisch.de/ekklesiologie/12staende.htm Aktuelle Literatur zum Papstamt]
- [http://www.vaticanhistory.de/vh/html/body_deutsche_papste.html "Die acht deutschen Päpste"]
- [http://stephanscom.at/papst/benediktxvi/0/articles/2005/04/21/a8246/ Artikel über die deutschen Päpste]
Siehe auch
- Liste der Päpste
- Papstbesuche in Deutschland
- Papstaudienz
- Liste der historischen Gegenpäpste
- Konzil
- Sedisvakanz
- Konklave (d.h. Papstwahl)
- Primat
- Religiöse Titel
- Päpstin Johanna
- Pornokratie (Mätressenherrschaft)
Kategorie:Christentum
-
Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher
Kategorie:Römisch-Katholische Kirche
Kategorie:Kirchenwesen
Kategorie:Herrschertitel
Kategorie:Kirchliches Amt
als:Papst
ja:ローマ教皇
ko:교황
ms:Paus (Katholik)
nb:Pave
simple:Pope
th:พระสันตะปาปา
11. JuliDer 11. Juli ist der 192. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 193. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 173 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1613 - Michail Fjodorowitsch Romanow wird zum russischen Zaren gekrönt.
- 1804 - In einem Duell tötet US-Vizepräsident Aaron Burr den Finanzminister Alexander Hamilton.
- 1893 - Der Japaner Kokichi Mikimoto gewinnt die erste Zuchtperle
- 1906 - Alfred Dreyfus wird rehabilitiert.
- 1916 - In der Schlacht um Verdun führen die deutschen Truppen einen letzten, erfolglosen Großangriff durch.
- 1916 - Bertrand Russell wird wegen seines Pazifismus von der Universität Cambridge suspendiert.
- 1918 - Herzog Wilhelm II. von Urach wird vom Litauischen Landesrat als Mindaugas II. zum König von Litauen gewählt.
- 1921 - Die Mongolei wird mit der Hilfe der UdSSR von China unabhängig, bleibt aber bis 1990 in starker Abhängigkeit von der Sowjetunion.
- 1951 - Deutschland wird Mitglied in der UNESCO.
- 1960 - Dahomey (heute Benin), Obervolta (heute Burkina Faso) und Niger werden unabhängig.
- 1963 - Bei einer Razzia auf die Liliesleaf Farm im Johannesburger Township Rivonia (Südafrika) werden viele führende Mitglieder des African National Congress, unter ihnen Nelson Mandela, festgenommen.
- 1970 - Johann Hafstein wird neuer Regierungschef Islands.
- 1979 - Die Raumstation Skylab verglüht in der Erdatmosphäre.
- 1987 - Laut den Vereinten Nationen überschreitet die Weltbevölkerung die 5.000.000.000-Marke.
- 1995 - Massaker von Srebrenica
- 2002 - Das verschärfte Gesetz über die Zuwanderung von nicht EU-Bürgern wird in Italien verabschiedet.
Katastrophen
- 1961 - Bei einer Notlandung auf dem Flughafen Stapleton (Denver, Colorado, USA) fängt eine Douglas DC-8 Feuer und überschlägt sich. 17 Menschen sterben, 84 werden verletzt.
- 1973 - Bei einer Bruchlandung 5 km vor dem Zielflughafen Paris sterben 122 Menschen an Bord einer aus Rio de Janeiro kommenden brasilianischen Boeing 707.
- 1978 - Ein mit Propylen beladener Tankwagen explodiert auf dem Campingplatz Los Alfaques in San Carlos de la Rapita/Costa Dorada, Spanien. 216 Menschen sterben und über 300 werden verletzt, davon 64 schwer.
- 1991 - Jeddah, Saudi-Arabien. Eine gecharterte Douglas DC-8 der kanadischen Nationair mit islamischen Pilgern auf dem Rückweg nach Nigeria stürzt kurz nach dem Start ab. Alle 261 Menschen an Bord sterben. Ursache sind beim Start in Brand geratene Reifen.
- 1997 - Kuba. Kurz nach dem Start in Santiago de Cuba verunglückt eine Antonow An-24 der Cubana de Aviacion. Keiner der 44 Personen an Bord überlebt.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1926 - Rudolf Caracciola siegt beim ersten Großen Preis von Deutschland auf der Berliner Avus
- 1972 - Match des Jahrhunderts - Beginn des Kampfes um die Schachweltmeisterschaft 1972 zwischen Boris Spasski und Robert James Fischer
- 1991 - Gérard d'Aboville startet mit seinem Einmann-Ruderboot von Japan aus seine Pazifiküberquerung.
Geboren
- 1274 - Robert I., König von Schottland
- 1657 - Friedrich I., König von Preußen
- 1662 - Maximilian II. Emanuel, Kurfürst von Bayern
- 1683 - Caspar Neumann, deutscher Chemiker und Apotheker
- 1709 - Johan Gottschalk Wallerius, schwedischer Chemiker und Mineraloge
- 1711 - Georg Wilhelm Richmann, deutscher Physiker und Mathematiker
- 1723 - Jean-François Marmontel, französischer Dichter
- 1738 - Albert von Sachsen-Teschen, deutscher Adeliger und Kunstmäzen
- 1767 - John Q. Adams, US-amerikanischer Politiker, 6. Präsident der USA
- 1770 - Ludwig von Westphalen, deutscher Beamter, Mentor von Karl Marx
- 1772 - Pietro Carlo Guglielmi, italienischer Komponist
- 1781 - Bartolomeo Borghesi, italienischer Inschriftenforscher
- 1820 - Friedrich Spiegel, deutscher Orientalist und Kenner des Zendavesta
- 1826 - Franz Grashof, deutscher Ingenieur
- 1826 - John Fowler, englischer Erfinder und Ingenieur
- 1834 - James McNeill Whistler, US-amerikanischer Maler
- 1836 - Carlos Gomes, brasilianischer Komponist
- 1839 - Julius Euting, deutscher Bibliothekar
- 1846 - Léon Bloy, französischer Schriftsteller
- 1857 - Alfred Binet, französischer Pädagoge und Psychologe
- 1860 - Friedrich Oltmanns, deutscher Botaniker
- 1866 - Richard Beer-Hofmann, österreichischer Dramatiker und Lyriker
- 1873 - Louis Pinck, deutscher Geistlicher, Volksliedforscher und -sammler
- 1876 - Max Jacob, französischer Dichter und Maler
- 1882 - Leonard Nelson, deutscherMathematiker und Philosoph mit Arbeitsschwerpunkt Logik und Ethik
- 1888 - Carl Schmitt, deutscher Staatsrechtler und Philosoph
- 1890 - Fritz Elsas, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1892 - Nico Bouvy, niederländischer Fußballspieler
- 1896 - Ludwik Fleck, polnischer Mikrobiologe, Mediziner und Wissenschaftstheoretiker
- 1898 - Gregor Pinke, Widerstandskämpfer gegen das nationalsozialistische Regime unter Adolf Hitler
- 1899 - Wilfrid Israel, deutscher Philanthrop und Geschäftsmann
- 1902 - Samuel Abraham Goudsmit, US-amerikanischer Physiker
- 1903 - Otto Eduard Hasse, deutscher Schauspieler
- 1903 - Rudolf Iwanowitsch Abel, Agent der UdSSR in den USA
- 1905 - Walter Eisfeld, Lagerkommandant vom KZ Sachsenhausen und Lagerführer im KZ Neuengamme
- 1906 - Herbert Wehner, deutscher Politiker
- 1909 - Fritz Leonhardt, deutscher Bauingenieur
- 1910 - Ludwig Stumpfegger, deutscher Arzt, NSDAP
- 1912 - Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent
- 1912 - Alois Lugger, österreichischer Politiker
- 1913 - Paul Linebarger, US-amerikanischer Psychologe
- 1916 - Alexander Michailowitsch Prochorow, sowjetischer Physiker, Nobelpreis 1964
- 1916 - Bill Snyder, US-amerikanischer Musiker
- 1920 - Sverri Djurhuus, färöischer Autor
- 1920 - Yul Brynner, schweizerisch-US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1921 - Ilse Werner, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 1922 - Erving Goffman, US-amerikanischer jüdischer Soziologe
- 1923 - Germain Muller, elsässischer Kulturpolitiker, Kabarettist und Dichter
- 1924 - Helga Timm, deutsche Politikerin und MdB
- 1925 - Nicolai Gedda, schwedischer Tenor
- 1928 - Kurt Klinger, österreichischer Schriftsteller und Publizist
- 1929 - Hermann Prey, deutscher Bariton
- 1930 - Harold Bloom, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und -kritiker
- 1930 - Klaus Wagenbach, deutscher Verleger
- 1931 - Hans Klein, deutscher Politiker, Bundesminister
- 1931 - Kurt Batt, deutscher Literaturwissenschaftler
- 1931 - Tab Hunter, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1932 - Gerrit Voges, niederländischer Fußballspieler
- 1934 - Giorgio Armani, italienischer Modeschöpfer
- 1934 - Teuvo Kohonen, finnischer Informatiker, Erfinder der Self-Organizing Maps
- 1935 - Günther von Lojewski, deutscher Journalist
- 1938 - Terry Garthwaite, US-amerikanischer Musiker
- 1939 - Barbara Dittus, deutsche Schauspielerin
- 1941 - Hans Raidel, deutscher Politiker und MdB
- 1942 - Andrae Crouch, Gospelsänger und Komponist
- 1942 - Tomasz Stańko, polnischer Jazz-Trompeter
- 1943 - Rolf Stommelen, deutscher Formel-1-Rennfahrer
- 1944 - Commander Cody, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1944 - Edwin Noël, deutscher Schauspieler
- 1944 - Sali Berisha, albanischer Mediziner, Politiker und Staatspräsident
- 1945 - Jürgen Zöllner, deutscher Politiker
- 1946 - Walter Franz Altherr, deutscher Politiker und MdB
- 1947 - Jeff Hanna, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Liona Boyd, kanadische Gitarristin
- 1952 - Otto Hauser (CDU), deutscher Politiker und MdB
- 1953 - Peter Brown, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1957 - Karl-Josef Laumann, deutscher Politiker und MdB
- 1957 - Peter Murphy, britischer Musiker
- 1959 - Suzanne Vega, US-amerikanische Liedermachein
- 1959 - Tobias Moretti, österreichischer Theater - und Filmschauspieler
- 1964 - Helmut Krausser, deutscher Schriftsteller, Dichter und Bühnenautor
- 1965 - Andreas Fröhlich, deutscher Schauspieler
- 1966 - Debbe Dunning, US-amerikanische Schauspielerin
- 1966 - Kentaro Miura, japanischer Comiczeichner
- 1973 - Konstantinos Kenteris, griechischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1977 - Angelo Barletta, italienisch-deutscher Fußballspieler
- 1978 - Charlotte Engelhardt, deutsche Moderatorin und Schauspielerin
- 1978 - Filiz Polat, deutsch-türkische Politikerin (GRÜNE)
- 1982 - Guðrun Sólja Jacobsen, färöische Sängerin
Gestorben
- 969 - Olga, heilig gesprochene Herrscherin der Kiewer Rus
- 1362 - Anna von Schweidnitz, Königin und HRR-Kaiserin
- 1382 - Nikolaus von Oresme, französischer Bischof, Naturwissenschaftler und Philosoph
- 1451 - Barbara von Cilli, zweite Frau des Kaisers Sigismund von Luxemburg.
- 1535 - Joachim I., Kurfürst von Brandenburg
- 1553 - Moritz von Sachsen, Herzog, später Kurfürst von Sachsen
- 1593 - Giuseppe Arcimboldo, italienischer Maler
- 1681 - Oliver Plunkett, Erzbischof von Armagh und Primas von Irland
- 1688 - Narai, König von Ayutthaya in Thailand
- 1766 - Elisabetta Farnese, Königin von Spanien
- 1774 - William Johnson, britisch-irischer Händler, Politiker und General
- 1781 - Adolf Karl Kunzen, Komponist
- 1793 - Jacques Cathelineau, französischer General der Vendéer
- 1804 - Alexander Hamilton, US-amerikanischer Politiker
- 1807 - George Atwood, britischer Erfinder und Physiker
- 1844 - Jewgeni Abramowitsch Baratynski, russischer Offizier, Schriftsteller und Dichter
- 1856 - Josef Kajetán Tyl, tschechischer Theaterdramatiker
- 1890 - Carl Constantin Heinrich Steffeck, deutscher Maler
- 1892 - Ravachol, französischer Terrorist
- 1903 - Gregor Samarow, deutscher Schriftsteller
- 1908 - Friedrich Adolph Traun, Student aus Dresden, Olympiasieger 1896
- 1914 - Julius Rodenberg, deutscher Journalist, Schriftsteller
- 1920 - Eugénie de Montijo, Ehefrau von Napoleon III., Kaiserin von Frankreich
- 1927 - Ottavio Cagiano de Azevedo, italienischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1937 - George Gershwin, US-amerikanischer Komponist
- 1941 - Arthur Evans, britischer Archäologe
- 1955 - Maria Ansorge, deutsche Politikerin und MdB
- 1963 - Hermann August Korff, deutscher Literaturhistoriker
- 1973 - Robert Ryan, US-amerikanischer Schauspieler
- 1974 - Pär Lagerkvist, schwedischer Schriftsteller und Dichter
- 1975 - Kurt Pinthus, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1979 - Walter Arnold, deutscher Bildhauer
- 1981 - August Berlin, deutscher Politiker
- 1983 - Ross Macdonald, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 1989 - Laurence Olivier, britischer Regisseur, Theater- und Filmschauspieler
- 2004 - Dorothy Hart, US-amerikanische Schauspielerin
- 2004 - Frances Hyland, kanadische Schauspielerin
- 2004 - Lothar Baier, deutscher Schriftsteller, freier Publizist und Übersetzer
- 2004 - Renée Saint-Cyr, französische Schauspielerin
Feier- und Gedenktage
- Namenstage: Benedikt, Olga, Oliver, Rachel
- Sankt Benedikt, Gedenktag zu Ehren des hl. Benedikt
- Weltbevölkerungstag (UNDP, UNFPA) Auf der Erde leben derzeit (2003) 6.313.716.000 Menschen - und die Zahl wächst stetig. In 50 Jahren werden es bereits über neun Milliarden sein.
Siehe auch
:10. Juli - 12. Juli
:11. Juni - 11. August
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0711
ja:7月11日
ko:7월 11일
simple:July 11
th:11 กรกฎาคม
Shirakawa (Kaiser)Kaiser Shirakawa (jap. 白河天皇 Shirakawa-tennō; - 7. Juli 1053; † 24. Juli 1129) war der 72. Kaiser von Japan (18. Januar 1073–5. Januar 1087). Sein Eigenname war Sadahito (貞仁). Er war der Sohn des Kaisers Go-Sanjō, der die Macht auch nach seiner Abdankung noch innehatte. Nach seiner Regierungszeit zog er sich in ein buddhischer Kloster als Mönch zurück. Ab dann nannte man ihn Hōō (法王), was „buddhischer König“ auf Japanisch bedeutet. Allerdings übte er weiterhin Einfluss auf seinen Nachfolger Horikawa aus und regierte so bis zu seinem Tod. Eine derartige Zeit ist unter dem Namen Insei-System (Klosterherrschaft) bekannt. Sein Vater Kaiser Go-Sanjō führte diese Form ein, um den Einfluss des Adels am Hof zu schwächen. Die Klosterherrschaft Shirakawas begann, als er seinen Sohn den Thron besteigen ließ, und dauerte die Regierungszeiten seines Sohnes Kaiser Horikawas und seines Enkels Toba an, die beide sehr jung den Thron bestiegen.
Nach seinem Tod übernahm sein Enkel Kaiser Toba die Macht, der den Thron bereits innehatte.
Kategorie:Mann
Kategorie:Kaiser (Japan)
Kategorie:Geboren 1053
Kategorie:Gestorben 1129
ja:白河天皇
1129
Politik und Weltgeschehen
- Erste urkundliche Erwähnung von Denkendorf (Württemberg).
- Konstantin II. und ihm nachfolgend Leon I. werden armenische Fürsten von Kilikien.
- Heinrich der Löwe († 1195)
- Balduin III. (Jerusalem), später König von Jerusalem (ermordet 1163)
- 24. Juli - Shirakawa (Kaiser), 72. Kaiser von Japan ( - 1053)
ko:1129년
Josef BürckelCatégorie:Troisième Reich Catégorie:Nazisme
Josef Bürckel (Lingenfeld 30 mars 1895 - 28 septembre 1944 Neustadt an der Weinstraße) est un homme politique du régime nazi, membre du Reichstag.
Ancien instituteur, énergique élément du parti nazi de la Sarre et du Palatinat depuis 1925, il parvient au rang de Gauleiter de la région en 1934.
Le 13 mars 1938, Bürckel est nommé responsable de la propagande pour le référendum pour l'Anschluss de l'Autriche avec l'Allemagne. Du 23 avril 1938 au 31 mars 1940, il travaille comme commissaire du Reich pour la réunion de l'Autriche au Reich, en charge de l'intégration du Ostmark (Autriche), politiquement, économiquement et culturellement dans le Troisième Reich. Bürckel occupe le poste de Gauleiter de Vienne et Reichsstatthalter (gouverneur) d'Autriche du 30 janvier 1939 au 7 août 1940. Il travaille pour l'unification de l'Empire, incluant la promotion de décrets anti-juifs et la saisie de leurs propriétés.
Poursuivant son rôle de Gauleiter, Bürckel devient responsable de l'administration civile en Lorraine en 1941, gouverneur du Gau Westmark, comprenant le Palatinat et la Sarre. A partir du 1er janvier 1942, il obtient le grade de SS Oberführer.
En 1944, il est décoré de l'ordre allemand, la plus haute décoration décernée par le parti nazi, pour les services rendus au Reich.
Il se suicide avec son épouse le 28 septembre 1944.
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ISO 3166-2:RU
Kódy ISO 3166-2 pro Rusko identifikují 21 republik, 6 krajů, 49 oblastí, 2 federální města, 1 autonomní oblast a 10 autonomních okruhů. První část (RU) je mezinárodní kód pro Rusko, druhá část sestává ze dvou nebo tří písmen identifikujících subjekt.
Zpravodaj
:en:ISO 3166-2:2000-06-21
Seznam kódů
RU-AD
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ISO 3166-2:AZ
Kódy ISO 3166-2 pro Ázerbájdžán identifikují 65 rajónů, 11 měst a 1 autonomní republiku. První část (AZ) je mezinárodní kód pro Ázerbájdžán, druhá část sestává ze dvou nebo tří písmen identifikujících rajón nebo město.
Zpravodaj
:en:ISO 3166-2:2002-05-21
Seznam kódů
AZ-AB Äli Bayramlı
AZ-ABS Abşeron
AZ-AGC Ağ
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ISO 3166-2:MR
Kódy ISO 3166-2 pro Mauritánii identifikují 12 regionů a hlavní město. První část (MR) je mezinárodní kód pro Mauritánii, druhá část sestává ze dvou čísel nebo tří písmen identifikujících město nebo region.
Seznam kódů
MR-01 Hodh ech Chargui (Néma)
MR-02 Hodh el Charbi (Aiuon el Atrouss)
MR-03 Assaba (Kiffa)
MR-04 Gorgol (Kaédi)
MR-05 Brakna (Aleg)
MR-06 Trarza (Rosso)
MR-07 Adrar (Atar)
MR-08 Dakhl
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ISO 3166-2:MV
Kódy ISO 3166-2 pro Maledivy identifikují 20 atolů a 1 město. První část (MV) je mezinárodní kód pro Maledivy, druhá část sestává ze dvou čísel nebo tří písmen identifikujících atol nebo město.
Seznam kódů
MV-01 Seenu (Hithadhoo)
MV-02 Aliff Aliff (Rasdhoo)
MV-02 Aliff Daalu (Mahibadhoo)
MV-03 Laviyani (Naifaru)
MV-04 Waavu (Felidhoo)
MV-05 Laamu (Fonadhoo)
MV-07 Haa Aliff (Didhdhoo)
MV-08 Thaa (Veymandoo)
MV-
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ISO 3166-2:MZ
Kódy ISO 3166-2 pro Mosambik identifikují 10 provincií a 1 město. První část (MZ) je mezinárodní kód pro Mosambik, druhá část sestává z jednoho nebo tří písmen identifikujících provincii nebo město.
Seznam kódů
MZ-A Niassa (Lichinga)
MZ-B Manica (Chimoio)
MZ-G Gaza (Xai-Xai)
MZ-I Inhambane (Inhambane)
MZ-L Maputo (Matola)
MZ-MPM město Maputo
MZ-N Nampula (Nampula)
MZ-P Cabo Delgado (Pemba)
MZ-Q Zambézi
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Admirál
Admirál (z arabského „emir el bahr“ - kníže moří) je vysoký důstojník válečného námořnictva (odpovídající vojenskou hodností je plus minus generál). Velí loďstvu, eskadře nebo flotile. J
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ISO 3166-2:MN
Kódy ISO 3166-2 pro Mongolsko identifikují 21 provincií a 1 město. První část (MN) je mezinárodní kód pro Mongolsko, druhá část sestává z jednoho nebo tří čísel identifikujících provincii nebo město.
Seznam kódů
MN-035 Orhon
MN-037 Darhan-Uul
MN-039 Hentiy
MN-041 Hövsgöl
MN-043 Hovd
MN-046 Uvs
MN-047 Töv
MN-049 Selenge
MN-051 Sühbaatar
MN-053 Ömnögovĭ
MN-055 Övörhangay
MN-057 Zavhan
MN-059 Dundgovĭ
MN-0
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ISO 3166-2:ML
Kódy ISO 3166-2 pro Mali identifikují 8 regionů a 1 distrikt. První část (ML) je mezinárodní kód pro Mali, druhá část sestává z jednoho čísla nebo dvou písmen a jednoho čísla identifikujících region nebo distrikt.
Seznam kódů
ML-1 Kayes
ML-2 Koulikoro
ML-3 Sikasso
ML-4 Ségou
ML-5 Mopti
ML-6 Timbuktu
ML-7 Gao
ML-8 Kidal
ML-BK0 Bamako
Viz též
- ISO 3
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ISO 3166-2:CG
Kódy ISO 3166-2 pro Kongo identifikují 10 regionů a hlavní město. První část (CG) je mezinárodní kód pro Kongo, druhá část sestává z jednoho nebo dvou čísel nebo tří písmen identifikujících region nebo hlavní město.
Seznam kódů
CG-2 Lékoumou (Sibiti)
CG-5 Kouilou (Pointe-Noire)
CG-7 Likouala (Impfondo)
CG-8 Cuvette (Owando)
CG-9 Niari (Dolisie)
CG-11 Bouenza (Madingou)
CG-12 Pool (Kinkala)
CG-13 Sangha (Ou
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